Chronik 11.06.2023 Ulrich Glanz wurde im Amt bestätigt ![]() Mitgliederehrungen beim SV Millingen:
(von links) Manfred Waschipki, Karl-Heinz und Walter Weyhofen, der Geschäftsführer Georg Königs, Janine Coenen, der 2. Vorsitzende Uwe Meyer, Michael Göting, Johannes Schumacher, Hubert Weihofen, Kurt Heinz Domke, Fritz Lönneker, Norbert Burmann und der Vorsitzende Ulrich Glanz Gewohnt harmonisch verlief wieder die Mitgliederversammlung des SV Millingen, an der trotz der hochsommerlichen Temperaturen immerhin 28 Personen teilnahmen. Im Rahmen der Versammlung, die nach der Corona-Pandemie wieder im Clubheim stattfinden konnte, wurde Norbert Burmann für seine 25-jährige Mitgliedschaft mit der Silbernen Ehrennadel geehrt. Schon 50 Jahre im Verein ist Kurt Heinz Domke, der dafür die Goldene Ehrennadel bekam, und für seine 60-jährige Mitgliedschaft wurde Hubert Weihofen mit der Goldenen Ehrennadel mit der Zahl 60 ausgezeichnet. 65 Jahre im Verein ist Fritz Lönneker und auf eine 75-jährige Mitgliedschaft können Johannes Schumacher, Walter Weyhofen und Karl-Heinz Weyhofen zurückblicken.
Friedhelm Berkels (65 Jahre) und Heinz Wellesen (75 Jahre) konnten an der Mitgliederversammlung leider nicht teilnehmen, ihre Ehrungen sollen später in einem passenden Rahmen nachgeholt werden.
Wegen ihrer besonderen Verdienste, sie sind schon seit vielen Jahren in unterschiedlichen Funktionen ehrenamtlich für den SV Millingen tätig, erhielten nach einem einstimmigen Vorstandsbeschluss Janine Coenen aus der Leichtathletikabteilung die Silberne und Michael Göting aus der Fußballabteilung die Goldene Verdienstnadel. Mit dem Silbernen Ehrenteller wurde schließlich Manfred Waschipki aus der Tischtennisabteilung ausgezeichnet.
Der Vorsitzende Ulrich Glanz erinnerte daran, dass die Corona-Pandemie seit 2020 das Vereinsleben des SV Millingen stark eingeschränkt hat. Gottseidank schlägt sich das aber nicht in den Mitgliederzahlen wider, die während der Pandemie und auch danach gestiegen sind. Derzeit hat der SV Millingen zirka 650 Mitglieder. Damit ist zwar nicht der Höchststand zur Jahrtausendwende erreicht, aber es geht wieder langsam bergauf.
Die Umrüstung der Flutlichtanlage des Hauptplatzes mit LED-Strahlern ist abgeschlossen. Hierfür erhielt der SV Millingen einen Zuschuss in Höhe von zirka 32.500 Euro aus dem Programm „Moderne Sportstätten 2022“. Fast 18.000 Euro müssen aber als Eigenleistung beigesteuert werden, die durch eine Spende der Kultur- und Sozialstiftung der Sparkasse Rheinberg in Höhe von 4.000 Euro reduziert wurde.
Im November des vergangenen Jahres wurde der Förderbescheid in Höhe von 1,5 Millionen Euro für das neue Vereinsheim in Millingen von der zuständigen Ministerin Ina Scharrenbach übergeben. Bauherr ist die Stadt Rheinberg, aber auch auf den SV Millingen werden nicht unerhebliche Kosten zukommen. Es sind aber schon diverse Spenden eingegangen, die durch die Jubilare Karl-Heinz und Walter Weyhofen, Johannes Schumacher und Hubert Weihofen um 200 Euro ausgestockt wurden. Clemens Brune und Georg Königs aus dem Arbeitskries „Vereinsheim“ zeigten sich optimistisch, dass trotz der gestiegenen Kosten Mitte 2024 mit den Arbeiten begonnen werden kann, die Ende 2025 abgeschlossen sein sollen.
Bei den turnusmäßigen Neuwahlen wurden Ulrich Glanz als Vorsitzender und Uwe Meyer als 2. Vorsitzender ebenso wie der Sozialwart Clemens Brune und der Beisitzer Raphael Simon In ihren Ämtern bestätigt. Für Agnes Bak wurde Katrin Schunke zur neuen Breitensportbeauftragten gewählt.
Neue Kassenprüfer wurden Janine Coenen, Wilhelm Weihofen und Norbert Burmann. Alle Wahlen erfolgten im Übrigen einstimmig, was auch für die große Harmonie im SV Millingen spricht.
Fotos von der Mitgliederversammlung sehen Sie in der Galerie. Lesen Sie auch den Bericht in der Rheinischen Post vom 13.06.2023. Allerdings wurde Katrin Schunke als Nachfolgerin von Agnes Bak neue Breitensportbeauftragte. Die NRZ hat in ihrer Ausgabe vom 14.06.2023 über die Mitgliederversammlung berichtet.
10.06.2023 Ehrungen für Uwe Meyer und Adrian Kaffka ![]() Gruppenbild mit den Offiziellen:
hintere Reihe: Georg Königs (Geschäftsführer des SV Millingen) und Kai Brune (stellv. Vorsitzender des SSV Rheinberg) mittlere Reihe: Frank Tatzel (Vorsitzender des SSV Rheinberg), Angelika Glanz (Jugendwartin des SV Millingen), Philipp Berndtsen (stell. Vorsitzender des SSV Rheinberg) und Josef Joosten (Beisitzer im Vorstand des SSV Rheinberg) vordere Reihe: Ulrich Glanz (stellv. Vorsitzender des KSB Wesel), Uwe Meyer, Adrian Kaffka und Pascal Smit (Vorsitzender der Sportjugend des KSB Wesel) Foto: Peter Meulmann Der KSB Wesel zeichnet auch im Jahr 2023 wieder engagierte Personen im jungen Ehrenamt und im Ehrenamt in den Kommunen vor Ort aus. Ulrich Glanz, der 2. Vorsitzende des KSB Wesel, und Pascal Smit, der Vorsitzende der KSB-Sportjugend, zeichneten in einer Feierstunde Uwe Meyer mit dem Ehrenamtspreis und Adrian Kaffka mit dem Preis für das junge Ehrenamt aus.
Uwe Meyer ist seit 2008 Mitglied in der Leichtathletikabteilung des SV Millingen und dort bis jetzt als Übungsleiter tätig. Im Jahr 2010 wurde er zum Abteilungsleiter der Leichtathletikabteilung und im Jahr 2019 zum 2. Vorsitzenden des SV Millingen gewählt. Beide Ämter bekleidet er nach wie vor.
Unter seiner Führung wurde die Leichtathletikabteilung zur zweitgrößten Abteilung im SV Millingen und zur größten im Stadtgebiet Rheinberg. Im Jahr 2021 wurde er Beisitzer im Vorstand des Stadtsportverbandes Rheinberg und gehört damit auch dort dem Vorstand nach § 26 BGB an. Uwe Meyer ist immer bereit, besondere Aufgaben auch außerhalb der Leichtathletik im SV Millingen zu übernehmen. So ist er aktuell Leiter des Arbeitskreises zum Bau eines neuen Vereinsheims, der im nächsten Jahr in Angriff genommen werden soll, nachdem der Förderbescheid jetzt offiziell übergeben wurde. Auch bei Arbeitseinsätzen im Verein oder im Ortsteil Millingen ist er grundsätzlich mit dabei. Überdies gehört er dem Arbeitskreis Sportabzeichen des KSB Wesel an. Adrian Kaffka ist 25 Jahre alt und seit dem 01.01.2014 Mitglied im SV Millingen. Seit Beginn der Saison 2014/2015 ist er innerhalb der Fußballjugendabteilung des SV Millingen bzw. der JSG Borth/Millingen als Betreuer und Trainer tätig. Für diese Tätigkeit hat er sich selbstverständlich qualifiziert und ist Inhaber der Trainer-Kinder-Lizenz. Derzeit trainiert er die B2-Junioren der JSG Borth/Millingen.
Darüber hinaus engagiert er sich auch in der Jugendabteilung des Gesamtvereins. So ist er zum Beispiel bei abteilungsübergreifenden vereinsinternen Maßnahmen und den diversen Angeboten des SV Millingen im Rahmen des Rheinberger Ferienkompasses immer mit von der Partie, wenn er als Schichtdienstler abkömmlich ist. Lesen Sie auch die folgenden Berichte: Lokalkompass.de Homepage des KSB Wesel NRZ Rheinische Post Niederrhein Nachrichten
28.11.2022 Förderbescheid für das neue Vereinsheim wurde von NRW-Ministerin Ina Scharrenbach übergeben ![]() Ulrich Glanz, der Vorsitzende des SV Millingen (Mitte) und Bürgermeister Dietmar Heyde (rechts) freuten sich sehr über die Zuwendungsbewilligung für das neue Vereinsheim durch Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes NRW. Das in den 1980er Jahren eigentlich nur als Provisorium gedachte Vereinsheim des SV Millingen an der Jahnstraße ist in die Jahre gekommen. Es konnte damals als Containerbau kostengünstig von der Firma Solvay übernommen werden. Die Bausubstanz des im Jahr 1983 errichteten Vereinsheims ist nach dem Ökocheck des Landessportbundes aus dem Jahr 2008 in einem nicht mehr zeitgemäßen Zustand. Dort wurde ausdrücklich empfohlen, das vorhandene Vereinsheim abzureißen. Die genutzten Holzcontainer waren zum Bauzeitpunkt bereits 15 Jahre alt und weisen altersbedingte konstruktive und bauphysikalische Mängel auf.
Zudem ist der Sportverein gewachsen. Mittlerweile zählt der Mehrspartenverein, der die Sportarten Fußball, Leichtathletik, Tischtennis und Breitensport anbietet, mehr als 600 Mitglieder. Insbesondere die Fußballabteilung ist auch zu einer Anlaufstelle für Asylbewerber*innen aus allen Rheinberger Ortsteilen geworden. Auf der Millinger Platzanlage findet darüber hinaus im Rahmen des Sommerferienprogramms jährlich die sog. Ferienkompassmaßnahme statt, für die insbesondere Kinder aus der Zentralen Unterbringungseinrichtung für Geflüchtete (ZUE) im Stadtteil Orsoy eingeladen werden, damit diese zusammen mit deutschen Kindern unbeschwerte Tage mit Spiel, Sport und Spaß verbringen dürfen. Mit seinem vorwiegend ehrenamtlichen Engagement leistet der Verein damit einen wertvollen Beitrag zur Integration und Inklusion. Das vorhandene Umkleidegebäude aus dem Jahr 1963 mit zwei Umkleide- und Duschräumen ist bei der jetzigen Vielzahl an Mannschaften und Trainingsgruppen nicht mehr ausreichend. Im vergangenen Winter wurden in Eigenarbeit auf der Vereinsanlage zwei Kleinspielfelder mit Kunstrasen und einer Flutlichtanlage gebaut, damit dort ganzjährig trainiert werden kann. Von dieser Möglichkeit wird lebhaft Gebrauch gemacht, so dass der Bedarf für größere Umkleidekabinen vorhanden ist. Zudem entspricht das Gebäude auch aus energetischer Sicht nicht mehr den heutigen Ansprüchen. Es besteht ein Sanierungsstau. Die letzten diesbezüglichen Maßnahmen fanden 1985 statt.
Die beauftragte „Gesellschaft für Bauprojekte“ des Architekten Manuel Söhnlein aus Wesel entwarf ein barrierefreies Vereinsheim mit vier Umkleide- und Duschkabinen in den vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) empfohlenen Maßen und einem großen Multifunktionsraum, das die Bedürfnisse des SV Millingen vollumfänglich berücksichtigt.
Im Rahmen des einzigartigen Förderprogramms „Moderne Sportstätte 2022" tragen die Bundesregierung und das Land NRW mit 50 Millionen Euro jährlich dazu bei, die Sportstätten in den Kommunen zu verbessern, denn Sportstätten sind ein wichtiger Baustein kommunaler Infrastruktur. Die finanziellen Mittel sind natürlich begehrt. Schon zum dritten Mal bewarb sich der SV Millingen mit Unterstützung von Rat und Verwaltung um eine Förderung. Nachdem der Fördertopf im letzten Jahr 14fach überzeichnet war, wurde vom Land kein neuer Aufruf für Bewerber*innen gestartet. Vielmehr wurden die bereits im Vorjahr eingereichten Anträge mit der Bitte um eine Aktualisierung der veranschlagten Kosten durch die vorhandenen Bewerber*innen erneut betrachtet. Dieses Mal konnte der SV Millingen mit dem vorgelegten Konzept eines Ersatzneubaus des Vereinsheims Berücksichtigung finden.
Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, reiste persönlich nach Rheinberg, um dem SV Millingen zur Bewilligung der höchst möglichen Einzelfördersumme von 1,5 Millionen Euro zu gratulieren. Dabei handelt es sich um eine 90 %ige Zuwendung bei veranschlagten zuwendungsfähigen Gesamtkosten in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro.Bei der Übergabe des Zuwendungsbescheides im Rheinberger Stadthaus bedankte sich Ina Scharrenbach beim SV Millingen für die Initiative, sich für das Förderprogramm beworben zu haben sowie dem Rat und der Verwaltung für die dahingehende Unterstützung und bezeichnete die Baumaßnahme als „Triple-WinWin“: „Es entsteht ein neues, barrierefreies Vereinsheim, das durch die Folgekostenreduzierung zur Energieeinsparung beiträgt. Außerdem leistet der SV Millingen in herausragender Weise einen wertvollen Beitrag zur Inklusion und Integration in Millingen und in Rheinberg insgesamt und das hauptsächlich durch ehrenamtlich engagierte Bürger*innen. Mit den Fördergeldern will die Landesregierung Nordrhein-Westfalen vorwiegend ehrenamtliche Vereinsarbeit unterstützen. Denn das Ehrenamt ist der Motor unserer Gesellschaft. Mit den 1,5 Millionen Euro wird das Vereinsheim des SV Millingen modern und zukunftsfest. Denn hier wird Arbeitsenergie für die Bevölkerung in klassische Wärme umgewandelt, was gerade in der heutigen Zeit einen besonders hohen Wert darstellt.“
Der SV Millingen, die Stadtverwaltung und der Rat der Stadt freuen sich sehr, dass diese hohe Fördersumme bewilligt wurde. Bürgermeister Dietmar Heyde bestätigte den Erhalt der Fördergelder, die bis zum 15.12.2026 abgerufen werden müssen. Baudezernent Dieter Paus versicherte, dass ein Baubeginn schon im nächsten Jahr angestrebt werde. Da es im Ortsteil Millingen keine andere Einrichtung z.B. für Versammlungen der neun ortsansässigen Vereine gibt, möchte der SV Millingen die neuen Räumlichkeiten auch für vereinsfremde Bürger*innen zur Verfügung stellen.Bürgermeister Dietmar Heyde warf einen Blick in die Zukunft: „Das neue Vereinsheim wird nicht nur für den Sport ein Segen sein, sondern auch für die ganze Dorfgemeinschaft!“ Und
Und zum Schluss der Veranstaltung überreichte Millingens Vorsitzender Ulrich Glanz im Namen des Vereins der Ministerin als kleines Dankeschön noch einen Blumenstrauß.
03.10.2021 Hermann Hückels wurde geehrt ![]() von links: Millingens Vorsitzender Ulrich Glanz, Hermann Hückels und der Geschäftsführer Georg Königs Das Millinger Urgestein Hermann Hückels, seit 1950 Mitglied im SV Millingen, wurde jetzt nachträglich für seine 70-Jährige Vereinszugehörigkeit geehrt.
Er war Spieler und Trainer in der Fußballjugendabteilung und bei den Senioren, mit denen er im Jahr 1967 als Spielertrainer Kreismeister und Gewinner des Landratspokals wurde.
Auch sein Werdegang als Schiedsrichter kann sich durchaus sehen lassen. Er leitete Spiele bis zur Verbandsliga, der damals höchsten Spielklasse im Amateurbereich.
Wegen seiner großen Verdienste wurde Hückels, der nach wie vor gerngesehener Gast bei den Spielen des SV Millingen ist, schon im Jahr 1991 mit der Goldenen Verdienstnadel des Vereins ausgezeichnet.
12.09.2021 Kleinspielfelder wurden eingeweiht ![]() Millingens Vorsitzender Ulrich Glanz bei der Begrüßung Bei der offiziellen Einweihung der zwei Kleinspielfelder mit Kunstrasen, die schon Anfang 2020 fertiggestellt wurden, konnte Millingens Vorsitzender Ulrich Glanz Rheinbergs Bürgermeister Dietmar Heyde (links) und Frank Tatzel (rechts), den Vorsitzenden des Stadtsportverbandes begrüßen. Begrüßen durfte er aber auch neben den vielen Sponsoren und den freiwilligen Helfern Julian de Vries von der Sparkasse am Niederrhein, Norbert Mülders, den Werksleiter der Solvay-Werke Rheinberg, Thomas Lisken, den Geschäftsführer der Lisken GmbH, und die Vertreter der politischen Parteien im Rat der Stadt Rheinberg.Wie Glanz in seiner Begrüßungsansprache ausführte, wurde die Tennisabteilung des SV Millingen im Jahr 2016 wegen Mitgliedermangel aufgelöst und die Tennisplätze lagen brach. Kurze Zeit später war dann Peter Frymuth, der Präsident des Fußballverbandes Niederrhein zu einem Meinungsaustausch in Millingen und bei der Begehung der Sportanlage machte er den Vorschlag, die Tennisplätze in Kleinspielfelder mit Kunstrasen umzubauen.
Dieser Vorschlag wurde vom Vorstand des SV Millingen aufgenommen und im Jahr 2017 wurde dann bei der Stadt Rheinberg ein Antrag auf Bezuschussung von zwei Trainingsplätzen mit detaillierter Kostenaufstellung gestellt. Die Resonanz war erst sehr positiv, aber wohl auf Bestreben der damaligen Spitze des Stadtsportverbandes wurde im Sportausschuss eine Bezuschussung vorerst abgelehnt.Im September 2019 hat der Sportausschuss schließlich einen Zuschuss in Höhe von maximal 70.000 Euro bewilligt, dem der Rat der Stadt schließlich im Oktober zugestimmt hat.
Schon drei Tage später wurde mit den Arbeiten begonnen und bis zur Fertigstellung leisteten die Mitglieder und Freunde des SV Millingen freiwillig zirka 1.100 Arbeitsstunden und in der Rekordzeit von drei Monaten waren die Plätze weitestgehend fertig. Dann kam aber Corona und der Vorstand des SV Millingen verständigte sich darauf, die Einweihung auf das Jahr 2021 zu verschieben, da dann die Pandemie wohl überwunden sein wird, ein Trugschluss, wie wir heute wissen.
Zirka 30.000 Euro mussten durch den Verein finanziert werden und es wurden alle Mitglieder angeschrieben, für die Kunstrasenplätze zu spenden. Die Resonanz war mehr als erfreulich, zumal sich auch Nichtmitglieder angesprochen fühlten.In den einzelnen Redebeiträgen wurde betont, dass die Mitglieder des SV Millingen beim Bau der Plätze Hervorragendes geleistet haben und dass die Platzanlage deutlich an Wert gewonnen hat. Ein Wunsch ist aber noch nicht erfüllt worden und es bleibt zu hoffen, dass die Landeszuschüsse für ein neues Clubheim im nächsten Jahr bewilligt werden. Politik und Verwaltung möchten sich auf jeden Fall dafür stark machen.
Seit Beginn der Saison kooperiert der SV Millingen im Fußballjugendbereich mit dem TuS Borth und da lag es nahe, dass im Rahmen der Veranstaltung ein F-Jugendtrainingsspiel zwischen der JSG Borth-Millingen II und der JSG Borth-Millingen III stattfand, und Klaus Baltes (rechts), der schon vor zwei Jahren für seine 25-jährige Mitgliedschaft im Verein geehrt werden sollte, bekam für ihn völlig überraschend jetzt endlich die Silberne Ehrennadel des SV Millingen.
Weitere Bilder von der Einweihung sehen Sie in der Galerie.
29.08.2021 Mitgliederversammlung war wieder sehr harmonisch ![]() Mitgliederehrungen beim SV Millingen: von links: Mario Spettmann, Alexander Lempert, Gerhard Peerenboom, der Vorsitzende Ulrich Glanz, Janine Coenen, der stellv. Vorsitzende Uwe Meyer, Niklas Paßmann, Heinz-Rolf Weyhofen und Ulrich van de Sandt Es war ungemütlich kalt während der ordentlichen Mitgliederversammlung des SV Millingen, die wegen der Corona-Pandemie draußen vor dem Clubheim des SV Millingen abgehalten wurde. Das war wohl auch einer der Gründe, dass diesmal nur 29 Mitglieder erschienen sind.
Gottseidank stand der Unterstand der Millinger Jungschützen als Regenschutz zur Verfügung und er war auch dringend erforderlich. So saß man zumindest im Trockenen.
Im Rahmen der Versammlung wurden für ihre 25-jährige Mitgliedschaft Janine Coenen, Alex Lempert, Niklas Paßmann und Mario Spettmann geehrt. Schon 50 Jahre im Verein ist Heinz-Rolf Weyhofen, der dafür die Goldene Ehrennadel des Vereins bekam.
Wegen ihrer besonderen Verdienste insbesondere beim Bau der Kleinspielfelder, der Renovierung des Clubheimes und der Sportplatzpflege wurden nach einem einstimmigen Vorstandsbeschluss Gerhard Peerenboom mit der Silbernen und Ulrich van de Sandt mit der Goldenen Verdienstnadel ausgezeichnet.
Corona bestimmte die Berichte des Vorsitzenden Ulrich Glanz und der einzelnen Abteilungsleiter. Glanz merkte an, dass man sich im sportlichen Bereich eigentlich einen Rückblick ersparen kann. Sowohl im Fußball als auch im Tischtennis wurden die Meisterschaften schon nach wenigen Spielen erst unterbrochen und schließlich ganz abgesagt.
Seit Ende Oktober lag das Vereinsleben fast vollständig brach und erst Mitte März war mit sinkenden Inzidenzquoten ein eingeschränktes Training auf der Sportanlage wieder möglich. Die Hallensportler mussten sogar noch deutlich länger warten, erst Ende Mai stand die Millinger Turnhalle wieder für das Training der Tischtennisabteilung und die verschiedenen Breitensportgruppen zur Verfügung.
Es bleibt zu hoffen, dass die Infektionsraten und die Fälle von schwerwiegenden Erkrankungen auf einem einigermaßen niedrigen Niveau bleiben, so dass ein erneuter Lockdown verhindert werden kann. Ansonsten ist zu befürchten, dass die Meisterschaften und das gesamte Training wieder unterbrochen werden müssen.
Die Mitgliederzahlen des SV Millingen sind trotz Corona einigermaßen stabil geblieben und Glanz bedankte sich wie schon im Rundbrief vom April, der allen Mitgliedern zugesandt wurde, nochmals für diese nicht selbstverständliche Vereinstreue.
Neben der Corona-Pandemie mit seinen erheblichen Einschränkungen gingen aber auch weitere unerfreuliche Nachrichten ein.
Die Stadt Rheinberg hatte bei der Bezirksregierung einen Antrag auf Bezuschussung eines neuen Vereinsheimes im Förderprogramm „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ gestellt, wobei 90 Prozent der Baukosten durch das Land NRW übernommen werden. Das Vorhaben wurde zwar als förderwürdig eingestuft, aber zumindest für das Jahr 2021 wurde der Antrag dennoch abgelehnt. Es bleibt die Hoffnung, dass das Bauvorhaben dann im nächsten Jahr doch noch realisiert werden kann.
Eine weitere Hiobsbotschaft erreichte den SV Millingen und die anderen Sportvereine im Stadtgebiet mit dem Vorhaben der Stadt Rheinberg, aufgrund des drohenden Haushaltssicherungskonzeptes die städtischen Zuschüsse ab 2022 deutlich zu reduzieren. Gleichzeitig ist angekündigt worden, dass die Nutzungsgebühren für Turnhallen und die Platzanlagen zeitgleich erheblich angehoben werden. Auf den SV Millingen kämen damit finanzielle Belastungen in Höhe von zirka 23.000 Euro pro Jahr zu, die nicht zu kompensieren und damit durchaus existenzbedrohend sind.
Im einem gemeinsamen Gespräch der betroffenen Vereine mit Vertretern der Fraktionen wurde schließlich von allen Mitgliedern der anwesenden politischen Parteien aber erfreulicherweise zugesichert, dass es Mehrbelastungen in dieser Höhe für die Vereine nicht geben wird, damit sie weiterhin handlungsfähig bleiben und ihre vielfältigen Aufgaben auch zukünftig erfüllen können.
Der Förderantrag für die Umrüstung der Flutlichtanlage mit LED-Strahlern im Programm „Moderne Sportstätten 2022“ ist inzwischen gestellt worden. Der Förderbescheid ist bislang aber noch nicht eingegangen.
Bei den turnusmäßigen Neuwahlen wurden Ulrich Glanz als Vorsitzender und Uwe Meyer als stellvertretender Vorsitzender bestätigt. Auch die Breitensportbeauftragte Agnes Bak, der Sozialwart Clemens Brune und der Beisitzer Raphael Simon wurden in ihren Ämtern bestätigt.
Neben Peter Ingenillem wurden Philipp Richter und Thomas Lisken, beide im Rat der Stadt Rheinberg, als beratende Vorstandsmitglieder kooptiert.
Neue Kassenprüfer wurden Niklas Paßmann, Mario Spettmann und als Ersatz steht Janine Coenen zur Verfügung.
Es spricht die große Harmonie im SV Millingen, dass alle Wahlen samt und sonders einstimmig erfolgten.
60 Jahre Tischtennis im SV Millingen ![]() Sie waren Kreismeister im Gründungsjahr 1961 von links: Theo Roghmanns, Frank Merkel, Heinz Wellesen, Günter Urban, Manfred und Eberhard Waschipki In diesem Jahr besteht die Tischtennisabteilung des SV Millingen bereits seit 60 Jahren und dieses Jubiläum sollte eigentlich groß gefeiert werden. Die Corona-Pandemie, die seit mehr als 15 Monaten das Vereinsleben einschränkt, machte dem geplanten Fest aber einen Strich durch die Rechnung. Im Mittelpunkt der Feierlichkeiten sollten die beiden Gründungsmitglieder Heinz Wellesen und Manfred Waschipki stehen, die in diesem Jahr 80 Jahre alt wurden. ![]() Manfred Waschipki (links) und Heinz Wellesen Die hohen Inzidenzwerte am Geburtstag von Heinz Wellesen im Februar ließen noch keinen Besuch zu, aber am Ehrentag von Manfred Waschipki konnte zumindest eine kleine Millinger Delegation persönlich gratulieren. Sowohl Heinz Wellesen als auch Manfred Waschipki haben sich um den Tischtennissport in Millingen sehr verdient gemacht. Wellesen war mehr als 30 Jahre als Abteilungsleiter die treibende Kraft. Waschipki war bis zum Beginn der Corona-Pandemie Kassierer und Verwalter der „Freud- und Leidkasse“ und sammelte die Beiträge noch persönlich von allen Vereinskollegen in der Turnhalle ein.
In der kommenden Saison, die hoffentlich ohne größere coronabedingte Einschränkungen verlaufen wird, spielt die erste Mannschaft nach zwei abgebrochenen Spielzeiten weiterhin in der Landesliga. Weitere drei Herrenmannschaften und eine Jugendmannschaft wurden überdies für die Meisterschaft gemeldet. Das sind weniger als zuletzt, aber sechs Spieler wollen erst einmal kürzer treten.
03.09.2020 Hauptthema war das geplante neue Clubheim ![]() von links nach rechts: Georg Hötte, Rainer Mull, Swen Denzau, Thomas Lisken, Frank Tatzel, Dietmar Heyde, Jürgen Bartsch, Karin Winkel und Peter Tullius An der Podiumsdiskussion des SV Millingen zu den Kommunalwahlen in Rheinberg, die wegen der Corona-Pandemie „outdoor“ vor dem Clubheim des SV Millingen stattfand, konnte der Vorsitzende Ulrich Glanz (links) zirka 50 Personen begrüßen. Eingeladen waren die Bürgermeisterkandidaten und die Kandidaten in den zwei Millinger Wahlbezirken, wobei nur die Parteien berücksichtigt wurden, die derzeit im Rat der Stadt Rheinberg vertreten sind. Das erklärt auch, weshalb Renan Cengiz von „Die Partei“ nicht mit dabei war, und entschuldigt hatten sich die Linken.Das Hauptthema war, wie könnte es anders sein, der Antrag der CDU-Fraktion für den Bau eines neuen Clubheimes, das mit einer bis zu 100-prozentigen Förderung aus 25 Prozent Landes- und 75 Prozent Bundesmitteln durch das neue Förderprogramm „Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen realisiert werden könnte.
Auch Vertreter der anderen Millinger Vereine betonten, dass das Vorhaben unbedingt realisiert werden sollte, da das alte Clubheim deutlich in die Jahre gekommen ist und den Ansprüchen kaum noch gerecht werden kann. Damit wäre wieder ein Anlaufpunkt für ganz Millingen gegeben, wo es ansonsten sehr zum Leidwesen der Anwohner ansonsten keine funktionierende Gastronomie mehr gibt.
Aber auch über das Fahrradwegenetz, die Schulwegsicherung und die mangelnde Infrastruktur in Millingen wurde in der mehr als zweistündigen Diskussion debattiert, ohne dass kurzfristige Lösungen aufgezeigt werden konnten.Ulrich Glanz dankte abschließend allen Teilnehmern für die intensive Diskussion und er bat dringend darum, am 13. September zur Wahl zu gehen. Ein besonderer Dank galt aber den Jungschützen der St.-Ulrich-Bruderschaft Millingen, die ihren Unterstand zur Verfügung gestellt hatten, und seinem Sohn Christian (rechts) für die Tontechnik.
09.03.2020 Trainingsbetrieb ist gestartet In Rekordzeit konnte das Projekt des SV Millingen, zwei Kunstrasen-Kleinspielfelder auf den unbenutzten Tennisplätzen zu erstellen, realisiert werden. Unter der Leitung von Georg Königs und Gerhard Peerenboom haben bis zu 40 freiwillige Helfer über 800 Arbeitsstunden geleistet. Nachdem nun auch das Flutlicht strahlt, fand das erste Training statt. „Zwei Stunden Training für 70 Cent Stromkosten“, davon war die stellvertretende Leiterin des Fachbereiches Schule-Sport-Kultur, Stefanie Kaleita, begeistert.
Durch die großzügigen Spenden der Sparkasse am Niederrhein, Aumund Stiftung und Solvay Werken konnte der Eigenanteil des SV Millingen begrenzt werden. „Die Haushaltsmittel in Höhe von 70.000 Euro haben wir gerne bereitgestellt. Die beiden Kunstrasen-Kleinspielfelder sind ein wichtiger Baustein für die Zukunftsfähigkeit der Platzanlage“, unterstrich Bürgermeister Frank Tatzel.
Aktuell sind von den 620 Mitgliedern des SV Millingen ca. 400 in der Fußballabteilung gemeldet. Die gute Zusammenarbeit des SV Millingen mit den Kindergärten in Millingen und Alpsray sowie der Grundschule Am Bienenhaus macht sich bezahlt. Neben zwei Senioren-Mannschaften und einer Mannschaft der „Alten Herren“, sind von den Bambinis bis zur A-Jugend alle Jugendmannschaften mindestens einmal besetzt.
![]() Über das gelungene Projekt freuen sich (v. l. n. r.):
Norbert Mülders (Solvay-Werksleiter), Ulrich Glanz (1. Vorsitzender SV Millingen), Stefanie Kaleita (stellv. Leiterin Fachbereich Schule-Sport-Kultur), Clemens Brune (Sozialwart SV Millingen), Bürgermeister Frank Tatzel, Frank-Rainer Laake (Vorstandsmitglied der Sparkasse am Niederrhein), Mario Heinen (Beisitzer SV Millingen), Katja Jüngst (Aumund Stiftung), Angelika Glanz (Fußballjugendobfrau SV Millingen), Rainer Lempert (Seniorenobmann SV Millingen); Georg Königs (Geschäftsführer SV Millingen)
06.03.2020 Harmonische Mitgliederversammlung
Mitgliederehrungen beim SV Millingen: (von links) Dieter Pude, Geschäftsführer Sascha Spang. Vorsitzender Ulrich Glanz, Thomas Gilles, Claus Weyhofen, Heinz Joachim Empelmann, Hans Gerd Bruns, Benjamin Sowinski, Manfred Waschipki und Helmut Elsner 40 Mitglieder nahmen an der ordentlichen Mitgliederversammlung des SV Millingen teil, die wie in den letzten Jahren ohne kritische Nachfragen in knapp zweieinhalb Stunden über die Bühne ging. Im Rahmen der Versammlung wurden für ihre 25-jährige Mitgliedschaft Dieter Pude, Thomas Gilles Claus Weyhofen und Benjamin Sowinski geehrt. Entschuldigt hatte sich Klaus Baltes, dessen Ehrung bei einem Heimspiel des SV Millingen nachgeholt werden soll.
50 Jahre im SV Millingen ist Heinz-Rolf Weyhofen, der leider ebenfalls verhindert war. Auf eine 60-jährige Mitgliedschaft blicken Heinz- Joachim Empelmann und Manfred Waschipki zurück und auf stolze 65 Jahre Hans Gerd Bruns.
Sage und Schreibe 70 Jahre im SV Millingen ist Helmut Elsner, der eigens aus Trier angereist war. Entschuldigt hatten sich Hermann Hückels und Walter Braciak, die ebenfalls schon 70 Jahre dem SV Millingen die Treue halten.
Der Vorsitzende Ulrich Glanz (links) ging in seinem Bericht insbesondere auf den Bau der zwei Trainingsplätze mit Kunstrasen und LED-Flutlicht auf der ehemaligen Tennisanlage ein, der nach einigem hin und her doch noch ein positives Ende fand.Im Oktober 2017 gab es die erste Voranfrage an die Stadt Rheinberg und nach durchaus positiven Signalen wurde dann im Januar 2018 der detaillierte Antrag gestellt, den Bau mit 75 Prozent der veranschlagten Baukosten in Höhe von 93.000 Euro zu bezuschussen.
Um dem Stadtrat das Projekt umfassend vorzustellen, wurden im Februar Politiker aller Fraktionen zu einem Frühschoppen ins Vereinsheim eingeladen.
Der SV Millingen erntete sowohl von der Stadtverwaltung als auch von den politischen Parteien für die Planung große Anerkennung und allenthalben wurde Unterstützung zugesagt.
Es kam dann aber ganz anders als gedacht. In der Sitzung des Sportausschusses im Juni wurde das Vorhaben zumindest vorerst gestoppt. Das endgültige Aus kam dann in der Ratssitzung im Juni 2018, in der sich nur die Grünen vehement für das Bauprojekt einsetzten.
In seiner Sitzung vom 26.09.2019 hat der Sportausschuss der Stadt Rheinberg dann doch beschlossen, das Bauvorhaben mit einem Zuschuss von 70.000 Euro zu subventionieren.
Nachdem der Rat der Stadt Rheinberg am 7. Oktober ebenfalls der Bezuschussung zugestimmt hatte, ging es am 12. Oktober mit dem ersten Arbeitseinsatz los. In der Folge waren an manchen Samstagen bis zu 40 Helfer im Einsatz und die Plätze konnten Anfang März mit dem Training der Alten Herren ihrer Bestimmung übergeben werden.
Glanz bedankte sich bei allen, die mitgeholfen haben, dass die Plätze innerhalb der kurzen Zeit für den Trainingsbetrieb zur Verfügung stehen. Er bedankte sich aber auch insbesondere bei der CDU und den Grünen im Rat der Stadt Rheinberg sowie bei Bürgermeister Frank Tatzel, die sich für das Bauvorhaben eingesetzt haben und ein großes Dankeschön ging natürlich auch an die Sponsoren. Die Sparkasse am Niederrhein hat zusätzlich zu den 2.000 Euro 10.000 Euro überwiesen. Von der Firma Aumund flossen 2.500 Euro in die Vereinskasse und die Solvay-Werke werden 2.050 Euro spenden, die entsprechende Zusage liegt bereits vor. Glanz vergaß aber auch nicht die vielen privaten Spender, die Beträge von 50 Euro bis 3.000 Euro!!!! überwiesen haben, was mit tosendem Applaus bedacht wurde.
Für große Aufregung sorgte Endes Jahres der Masterplan Sportstätten des Stadtsportverbandes Rheinberg, der vielfach so interpretiert wurde, dass Großspielfelder nur noch in Budberg und Rheinberg erhalten werden sollen. Das war für den SV Millingen und die anderen betroffenen Vereine nicht zu akzeptieren, zumal ein gleichzeitiger Entwurf der Stadtverwaltung vorsieht, die Plätze zu erhalten.
Bürgermeister Frank Tatzel hatte die Vorstände des SSV und der betroffenen Vereine zu einem „Runden Tisch“ im Dezember eingeladen. In einer gemeinsamen Erklärung wurde sich darauf geeinigt, dass Vertreter der Fußballabteilungen, die im Vorfeld bereits zweimal zusammengekommen waren, als Basis für die weiteren Beratungen ein gemeinsames Konzept erstellen, und Glanz zeigte sich optimistisch, auf einem guten Weg zu sein.Bei den turnusmäßigen Neuwahlen wurde Georg Königs (rechts) als Nachfolger von Sascha Spang zum neuen Geschäftsführer gewählt. Schatzmeisterin blieb Ina Pullich und als Schriftführerin wurde Angelika Glanz bestätigt. Beisitzer sind Mario Heinen, der wiedergewählt wurde, und der ehemalige Geschäftsführer Sascha Spang für Marcel Schulz, der nicht mehr zur Wahl stand. Leider fand sich für das Amt des Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit kein Nachfolger für die bisherige Amtsinhaberin Andrea Meyer. Kassenprüfer wurden Sebastian Koepe, Claus Weyhofen und Thomas Gilles.
Übrigens, die anschließende Nachbetrachtung dauerte deutlich länger als die Mitgliederversammlung selbst und erst weit nach Mitternacht verließen die Letzten das Clubheim, was auch für die gute Stimmung in der großen Sportlerfamilie des SV Millingen spricht.
|




















Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, reiste persönlich nach Rheinberg, um dem SV Millingen zur Bewilligung der höchst möglichen Einzelfördersumme von 1,5 Millionen Euro zu gratulieren. Dabei handelt es sich um eine 90 %ige Zuwendung bei veranschlagten zuwendungsfähigen Gesamtkosten in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro.
Der SV Millingen, die Stadtverwaltung und der Rat der Stadt freuen sich sehr, dass diese hohe Fördersumme bewilligt wurde. Bürgermeister Dietmar Heyde bestätigte den Erhalt der Fördergelder, die bis zum 15.12.2026 abgerufen werden müssen. Baudezernent Dieter Paus versicherte, dass ein Baubeginn schon im nächsten Jahr angestrebt werde. Da es im Ortsteil Millingen keine andere Einrichtung z.B. für Versammlungen der neun ortsansässigen Vereine gibt, möchte der SV Millingen die neuen Räumlichkeiten auch für vereinsfremde Bürger*innen zur Verfügung stellen.

Bei der offiziellen Einweihung der zwei Kleinspielfelder mit Kunstrasen, die schon Anfang 2020 fertiggestellt wurden, konnte Millingens Vorsitzender Ulrich Glanz Rheinbergs Bürgermeister Dietmar Heyde (links) und Frank Tatzel (rechts), den Vorsitzenden des Stadtsportverbandes begrüßen. Begrüßen durfte er aber auch neben den vielen Sponsoren und den freiwilligen Helfern Julian de Vries von der Sparkasse am Niederrhein, Norbert Mülders, den Werksleiter der Solvay-Werke Rheinberg, Thomas Lisken, den Geschäftsführer der Lisken GmbH, und die Vertreter der politischen Parteien im Rat der Stadt Rheinberg.
Dieser Vorschlag wurde vom Vorstand des SV Millingen aufgenommen und im Jahr 2017 wurde dann bei der Stadt Rheinberg ein Antrag auf Bezuschussung von zwei Trainingsplätzen mit detaillierter Kostenaufstellung gestellt. Die Resonanz war erst sehr positiv, aber wohl auf Bestreben der damaligen Spitze des Stadtsportverbandes wurde im Sportausschuss eine Bezuschussung vorerst abgelehnt.
Zirka 30.000 Euro mussten durch den Verein finanziert werden und es wurden alle Mitglieder angeschrieben, für die Kunstrasenplätze zu spenden. Die Resonanz war mehr als erfreulich, zumal sich auch Nichtmitglieder angesprochen fühlten.



An der Podiumsdiskussion des SV Millingen zu den Kommunalwahlen in Rheinberg, die wegen der Corona-Pandemie „outdoor“ vor dem Clubheim des SV Millingen stattfand, konnte der Vorsitzende Ulrich Glanz (links) zirka 50 Personen begrüßen. Eingeladen waren die Bürgermeisterkandidaten und die Kandidaten in den zwei Millinger Wahlbezirken, wobei nur die Parteien berücksichtigt wurden, die derzeit im Rat der Stadt Rheinberg vertreten sind. Das erklärt auch, weshalb Renan Cengiz von „Die Partei“ nicht mit dabei war, und entschuldigt hatten sich die Linken.
Aber auch über das Fahrradwegenetz, die Schulwegsicherung und die mangelnde Infrastruktur in Millingen wurde in der mehr als zweistündigen Diskussion debattiert, ohne dass kurzfristige Lösungen aufgezeigt werden konnten.
Der Vorsitzende Ulrich Glanz (links) ging in seinem Bericht insbesondere auf den Bau der zwei Trainingsplätze mit Kunstrasen und LED-Flutlicht auf der ehemaligen Tennisanlage ein, der nach einigem hin und her doch noch ein positives Ende fand.
Bürgermeister Frank Tatzel hatte die Vorstände des SSV und der betroffenen Vereine zu einem „Runden Tisch“ im Dezember eingeladen. In einer gemeinsamen Erklärung wurde sich darauf geeinigt, dass Vertreter der Fußballabteilungen, die im Vorfeld bereits zweimal zusammengekommen waren, als Basis für die weiteren Beratungen ein gemeinsames Konzept erstellen, und Glanz zeigte sich optimistisch, auf einem guten Weg zu sein.