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SV Millingen
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Chronik des SV Millingen

Der SV Millingen ...

...wurde am 1. August 1928 unter dem Namen Deutsche Jugendkraft (DJK) Ketteler Millingen als reiner Fußballverein gegründet. Der auf konfessioneller Grundlage aufgebaute Verein nahm den Spielbetrieb mit zwei Senioren- und einer Jugendmannschaft auf. Hauptlehrer Esch, der damalige Leiter der Millinger Volksschule, übernahm die Führung des Vereins.
In den blau-weißen Vereinsfarben, die bis heute beibehalten wurden, trug man die Heimspiele auf einem vom "Bienenwirt" zur Verfügung gestellten Gelände aus und das "Bienenhaus" fungierte als Vereinlokal, in dem die Spieler ihre Siege und Niederlagen begossen. 





1933...
...machte das nationalsozialistische Regime mit dem Verein kurzen Prozess: Er wurde aufgelöst und das Vereinsvermögen beschlagnahmt.

Nach dem 2. Weltkrieg...
...mit seinen katastrophalen Folgen wurde am 1. August 1948 der Spielverein Millingen unter seinem heutigen Namen neu gegründet. Der Landwirt Paßmann stellte dem Verein für eine Jahresspacht von 200,- DM ein Wiesengelände zur Verfügung, das in Eigenleistung zu einem Sportplatz hergerichtet wurde. Die ersten sportlichen Erfolge stellten sich schnell ein. Bereits im Spieljahr 1950/51 sowie in der Saison 1954/55 wurde Millingen "Meister des Nordens". Diese Erfolge sind umso höher zu bewerten, da das Sportgelände in keinster Weise den gestellten Anforderungen entsprach.
Nach langjährigen Verhandlungen wurde mit der Stadt Rheinberg wurde an der Jahnstraße ein neuer Rasenplatz angelegt, der im August 1958 durch Bürgermeister van Clev dem SV Millingen übergeben wurde.

Zur Vervollständigung der Sportanlage errichtete die Stadt Rheinberg einige Jahre später ein kleines Platzhaus mit Umkleide- und Duschräumen.

Zusätzliche Erweiterungen erfuhr die Sportanlage im Jahre 1981 mit der Einweihung der drei Tennisplätze. Seit 1984 steht das in Eigenleistung errichtete Clubheim zur Verfügung.

Schließlich wurde im Jahre 1988 mit Hilfe einer amerikanischen Pioniereinheit ein Nebenplatz errichtet und seiner Bestimmung übergeben. Dieser wurde im Sommer 2000 mit neuen Flutlichtern bestückt, so das auf beiden Plätzen unter Licht gespielt und trainiert werden kann.


Auch wenn der Fußball ....
...immer im Mittelpunkt des Vereinsgeschehens stand, war der SV Millingen schon in den ersten Jahren nach der Neugründung bemüht, zusätzliche Angebote zur sportlichen Betätigung zu offerieren. So wurde bereits im Jahre 1959 eine Damenhandballmannschaft gegründet, die aber nach wechselnden Erfolgen nach einigen Jahren wieder aufgelöst werden musste.
Wesentlich besser entwickelte sich die 1961 ins Leben gerufene Tischtennisabteilung. Der langjährige Abteilungsleiter Heinz Wellesen kann auf stolze Erfolge in der mehr als 45-jährigen Abteilungsgeschichte zurückblicken, die den SV Millingen bis in die Landesliga hinauf katapultierten. Heute spielt die 1. Herrenmannschaft in der Bezirksklasse.

1968 wurde die Damenturnabteilung gegründet, die später in die Breitensportabteilung mit seinen unterschiedlichsten Angeboten aufging.

1977 entstand die Tennisabteilung.

1997 wurde schließlich eine Leichtathletikgruppe ins Leben gerufen, die sich kontinuierlich weiterentwickelte und 2008 zu einer eigenständigen Abteilung wurde.


Der SV Millingen ist die Heimat für zirka 800 Sportler.

Sportprogramm:

Fußballsenioren

- 1. und 2. Mannschaft
- Alte Herren

Fußballjugend

Tennis

Tischtennis

Leichtathletik

Breitensport:


- Kinderturnen

- Mutter- und Kind-Turnen

- Volleyball

- Sport für Herren 50+

- Damenturnen

- In-Line Skating auf Anfrage

 

26.01.2012 Walter Weyhofen mit dem Ehrenamtspreis des KSB ausgezeichnet

In einer Feierstunde in der Burgschänke Alpen wurde Walter Weyhofen auf Vorschlag des SV Millingen und des Stadtsportverbandes Rheinberg der Ehrenamtspreis des Kreissportbundes Wesel verliehen.

Walter Weyhofen ist seit 1948 Mitglied im SV Millingen und seit 56 Jahren ehrenamtlich als Platzwart der Sportanlage Millingen tätig. Dieser Aufgabe geht er auch heute noch im Alter von 77 Jahren  mit Hingabe und großem persönlichen Engagement nach.

Immer wieder  wird der SV Millingen für den guten Pflegezustand der Platzanlage mit seinen zwei Rasenspielfeldern und der Leichtathletikanlage gelobt, und dieser Pflegezustand ist keinesfalls nur das Verdienst des Dienstleistungsbetriebes der Stadt Rheinberg, der grundsätzlich für die Pflege der Sportanlagen zuständig ist. Vielmehr werden sehr viele Arbeiten, die ansonsten von den städtischen Arbeitskräften nicht zu bewältigen wären, von Walter Weyhofen verrichtet.

Er ist fast jeden Tag auf der Platzanlage,  manchmal sogar von morgens bis abends, nur unterbrochen durch eine kleine Mittagspause, und wenn er einmal in Urlaub ist, lässt er sich durch Familienangehörige vertreten.

Es ist immer etwas zu tun, und Walter Weyhofen packt es an.

Ein Indiz für Walter Weyhofens „Liebe“ zur Millinger Platzanlage ist eine Begebenheit aus dem Jahr 1999, als er nach einem mehrwöchigen Krankenhausaufenthalt sehr zum Entsetzen seiner Familie gleich nach der Entlassung seinen Sportplatz inspizierte.

Viele sagen, Walter Weyhofen ist der wichtigste Mann im SV Millingen.

 

14.08.2010 Ricardo schafft Bestleistung bei den Deutschen Meisterschaften

Mit einer Qualifikationsleistung von 2811 Punkten im Gepäck reiste Ricardo Tunnissen zu den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften der Schüler nach Hannover.

Mit sehr guten 2863 Punkten im Blockwettkampf Sprint/Sprung, die neue Bestleistung bedeuten, und einem 16. Platz beendete Ricardo Tunnissen in der Klasse M15 seine erste Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft.Mit seiner Meldeleistung von 2811 Punkten rangierte Ricardo, der erst seit zwei Jahren ernsthaft Leichtathletik betreibt, auf Platz 27 des Teilnehmerfeldes.

Der Blockwettkampf Sprint/Sprung begann mit dem Hochsprung bei idealen Bedingungen, die auch den ganzen Wettkampftag so blieben. Nach gutem Einspringen testete Ricardo erst einmal die Nerven seines Trainer Hannes Hücklekemkes, als er die Einstiegshöhe von 1,64 m erst im 3. Versuch schaffte. Dann aber steigerte er sich und übersprang 1,72 m. Bei 1,76 m hatte er zwei sehr gute Versuche, als  er eigentlich schon deutlich drüber war. Hauchdünn berührte er die Latte mit der Wade, die dann auch leider herunterfiel. Schade, hier hat er knapp 20 Punkte liegengelassen, denn die Höhe war da und er ist sie ja auch schon im Frühjahr gesprungen, lautete das Fazit des Trainers nach dem Hochsprung.

Der zweite Wettbewerb war der 80 m-Hürdensprint und den absolvierte Ricardo in 11,70 sek. In einem Mehrkampf ist Ricardo noch nie so schnell über die Hürden gewesen. Seine Bestleistung von 11,67 sek. verpasste er nur ganz knapp.

Es folgte der Weitsprung und auch hier zeigte das Talent des TEAM Niederrhein seine Klasse. Nach einem ungültigen ersten Versuch schaffte er dann im zweiten mit 6,12 m eine neue Bestleistung und war damit der drittbeste Weitspringer des Wettbewerbs. Ricardo hatte zwar schon einmal 6,12 m gesprungen, aber die waren leider von zu starkem Rückenwind begünstigt. Damit lag Ricardo nun auf Rang 8 in der Zwischenwertung nach 3 Wettbewerben. Bisher hatte Ricardo im Speerwurf eine Bestleistung von nur 31,33 m angeboten.

Hannes Hücklekemkes: Diese Schwachstelle haben wir ausgiebig bearbeitet und im Training hat er mehrmals über 37 m weit geworfen.

Seine Eltern, die ebenfalls mitgereist waren, glaubten das zuerst nicht und wurden dann aber beim Einwerfen von Ricardo mit einem Wurf, der deutlich über der 35 m-Markierungslinie endete, überzeugt. Im ersten Wurf des Wettkampfes flog der Speer auf die neue Bestleistung von 33,60 m. Der Trainer: Nach den Trainingsergebnissen war ich mir ganz sicher, dass Ricardo hier eher 38 m weit wirft, als dass er unter 35 m bleibt. Leider hat er dann in den beiden folgenden Würfen wieder alte Fehler gemacht und konnte sich nicht mehr steigern. Nach dem Speerwerfen mit einem Wurf von 37 m hätte er den 5. Platz belegen können, da zu diesem Zeitpunkt der 5. und 15. nur knapp 40 Punkte auseinander lagen. So rutschte er auf den 15. Rang zurück. Über 100 m lief er dann 12,11 sek. Das ist bei einer Bestleistung von 12,06 sek. in Ordnung.

Am Ende stand die neue Bestleistung im Blockwettkampf Sprint/Sprung mit 2863 Punkten in der Ergebnisliste und damit wurde er 16. in der Gesamtwertung.

Hannes Hücklekemkes: Ricardo hat einen tollen Mehrkampf gemacht und ich bin sehr zufrieden mit ihm. Er hat heute neben neuen Bestleistungen auch Überraschungen und Nervenaufreibendes für den Trainer angeboten, aber das macht die Leichtathletik so reizvoll. Schade ist nur, dass er eigentlich hier etwas unter Wert geschlagen wurde (sprich: mit möglichen 2930 Punkten auf dem 8. Platz hätte stehen können). Aber er ist ein junger Athlet, der seinen Weg machen wird. 

In der zweiten Septemberwoche startet Ricardo dann bei den Westdeutschen Schüler- Einzelmeisterschaften in Essen.


 

26.02.2010 - Jahreshauptversammlung des SV Millingen

Mitgliederehrungen beim SV Millingen: (hintere Reihe von links nach rechts) Hauptkassierer Guido Emmerichs, 2. Vorsitzender Wolfgang Allhoff, Heinz Joachim Empelmann (50 Jahre im SVM), Manfred Waschipki (50), Frank Kunz (25) und der 1. Vorsitzende Ulrich Glanz, (vordere Reihe von links nach rechts) Erwin Krins, Bruno Behrens und Helmut Elsner (alle 60 Jahre im SV Millingen)  Auf der ordentlichen Mitgliederversammlung des SV Millingen wurde einstimmig zum 1. Juli 2010 eine moderate Beitragserhöhung beschlossen. Kinder zahlen demnach fortan 3,00 Euro, Jugendliche 4,00 Euro und Erwachsene 6,00 Euro pro Monat. Die Aufnahmegebühr von 7,50 Euro blieb unverändert.

Für ihre 60-jährige Vereinsmitgliedschaft erhiel-ten der ehemalige Vorsitzende Bruno Behrens, Helmut Elsner und Erwin Krins die Goldene Ehrennadel mit der Zahl "60". Für ihre 50-jährige Vereinstreue wurden Heinz Joachim Empelmann und Manfred Waschipki mit der Goldenen Ehrennadel und für 25 Jahre Frank Kunz mit der Silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.

Bei den turnusmäßigen Neuwahlen gab es keinerlei Überraschungen und es spricht für die Harmonie im Verein, dass auch alle Wahlen einstimmig erfolgten. Als 2. Vorsitzender wurde Wolfgang Allhoff wiedergewählt. Ebenfalls wiedergewählt wurden Wilhelm Weihofen als Geschäftsführer und Schriftführer sowie Sven Maas als Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit. Neue Kassenprüfer sind Heinz Wellesen, Manfred Waschipki und Hans Coenen.

Kontrovers diskutiert wurde allerdings, ob man dem Elferrat der St. Ulrich-Schützenbruderschaft auch in den nächsten Jahren wieder die Möglichkeit einräumen soll, ihre Veranstaltungen in der Millinger Turnhalle durchzuführen. Die Turnhalle würde dann dem SV Millingen für mehr als 14 Tage nicht zur Verfügung stehen, was mit großen Einschnitten im Trainings- und Spielbetrieb insbesondere der Tischtennisabteilung verbunden ist.

Angesprochen wurde selbstverständlich auch der Sportstättenbedarfsplan für die Stadt Rheinberg. Diesbezüglich bleibt aber abzuwarten, zu welchem Ergebnis das Gutachten der Sporthochschule Köln schlussendlich kommen wird. Es gibt aber berechtigten Grund zur Hoffnung, dass die Millinger Sportanlage auch mittel- oder langfristig nicht geschlossen wird.

Zum Foto:

(hintere Reihe von links nach rechts) Hauptkassierer Guido Emmerichs, 2. Vorsitzender Wolfgang Allhoff, Heinz Joachim Empelmann (50 Jahre im SVM), Manfred Waschipki (50), Frank Kunz (25) und der 1. Vorsitzende Ulrich Glanz

(vordere Reihe von links nach rechts) Erwin Krins, Bruno Behrens und Helmut Elsner (alle 60 Jahre im SV Millingen)

 

17.05.2009 - Aufstieg der 1. Mannschaft in die Bezirksliga

1.Mannschaft des SV Millingen

Die 1. Mannschaft der Fußballabteilung des SV Millingen hat das Unmögliche wahr gemacht und als Neuling in der Kreisliga A am vorletzten Spieltag durch einen 3:1-Erfolg beim TuS Asterlagen den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft.

Dieser Erfolg ist umso bemerkenswerter, da die Fußballer in der mehr als 80-jähigen Geschichte des Vereins noch nie in dieser Liga vertreten waren.

 

13.03.2009 - ordentliche Mitgliederversammlung des SV Millingen


Ehrungen beim SV Millingen: (v.l.n.r.) 1. Vorsitzender Ulrich Glanz, Angelika Glanz, Jörg Dannhorn und Stephanie GlanzGewohnt harmonisch und in einer Rekordzeit von 1.40 Stunden wurde die Jahreshauptversammlung des SV Millingen abgehalten, in deren Verlauf Stephanie Glanz und ihre Mutter Angelika für ihre 25-jährige Vereinsmitgliedschaft die Silberne Ehrennadel des Vereins erhielten.

Die Silberne Verdienstnadel für seinen unermüdlichen Einsatz für den SV Millingen erhielt Jörg Dannhorn, der 1997 den Vorstand des SV Millingen mit dem Vorschlag konfrontierte, in der Breitensportabteilung eine Leichtathletikgruppe für Kinder und Jugendliche aufzubauen.

Trotz der schlechten Erfahrungen, die der Verein kurz vorher mit der Sportart American Football gemacht hatte, stimmte der Vorstand dem Vorschlag zu, und die Leichtathletikgruppe entwickelte sich fortan sowohl quantitativ als auch qualitativ ausgesprochen gut, so dass schon im Jahr 2003 die Mitgliedschaft im Leichtathletikverband Nordrhein erworben wurde, um an offiziellen Wettkämpfen teilnehmen zu können. Drei Jahre später wurde schließlich eine Trainings- und Wettkampfkooperation mit dem SV Alemannia Kamp unter dem Namen „Team Niederrhein“ vereinbart. Erste Erfolge auf Kreisebene ließen nicht lange auf sich warten und inzwischen belegen Athletinnen und Athleten des SV Millingen bei den Kreismeisterschaften regelmäßig erste oder zumindest vordere Platzierungen. Auch der Mitgliederzuwachs hielt kontinuierlich an, so dass auf der letzten Jahreshauptversammlung die Gründung einer eigenständigen Leichtathletikabteilung des SV Millingen beschlossen wurde. Ein besonderer Höhepunkt war dann die Qualifikation von Kira Heidel für die Deutschen Schüler-Mehrkampfmeisterschaften 2008, was in der mehr als 80-jährigen Geschichte des SV Millingen einmalig ist.

Wie der Vorsitzende Ulrich Glanz betonte, ist die Leichtathletik aus dem SV Millingen nicht mehr wegzudenken, „und das alles haben wir einem Mann zu verdanken, der seine Ideen aus dem Jahr 1997 mit Ergeiz, Hartnäckigkeit und Fleiß umgesetzt hat.“

Bei den turnusmäßigen Neuwahlen gab es keinerlei Überraschungen und es spricht für die Harmonie im Verein, dass alle Wahlen einstimmig erfolgten. Als 1. Vorsitzender wurde Ulrich Glanz wiedergewählt, der seit 1988 dem Verein vorsteht. Wiedergewählt wurden ebenfalls der Hauptkassierer Guido Emmerichs und der Sozialwart Clemens Brune. Neue Breitensportbeauftragte wurde die ehemalige 2. Vorsitzende Margret Schöps. Zu Beisitzern wählte die Versammlung schließlich Franz Rüller, Ralph Groß und Sascha Spang. Neue Kassenprüfer sind Stephanie Glanz, Hubert von Thenen und Karl-Heinz Weyhofen.

Ohne Diskussionen wurde dem Antrag des Vorstandes stattgegeben, die Aufnahmegebühr von 5,00 Euro auf 7,50 Euro anzuheben.

Zum Foto:
Ehrungen beim SV Millingen:

v.l.n.r.
1. Vorsitzender Ulrich Glanz, Angelika Glanz, Jörg Dannhorn und Stephanie Glanz

 

15.06.2008 - Kira Heidel für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert

Kira HeidelDas gab es noch nie in der 80-jährigen Geschichte des SV Millingen. Erstmals qualifizierte sich ein Mitglied des Vereins für die Deutschen Meisterschaften.

Dieses Kunststück gelang jetzt Kira Heidel von der Leichtathletikabteilung, die sich bei den Titelkämpfen auf Nordrhein-Ebene im Weseler Aue-Stadion von ihrer besten Seite zeigte und im Blockwettkampf "Wurf" einen fehlerfreien Auftritt hinlegte. Sie überbot die geforderte Qualifikationsnorm von 2350 Punkten für die Deutschen Schüler-Mehrkampfmeisterschaften am 9. und 10. August in Rhede mit der persönlichen Bestleistung von 2370 Punkten deutlich und belegte in der Gesamtwertung einen hervorragenden 4. Platz.

Ihre Einzelresultate:

100 Meter
14:09 sek.
80 Meter Hürden
14:07 sek.
Diskuswerfen
24,94 m
Weitsprung
4,49 m
Kugelstoßen
10,52 m

 

20.04.2008 - Die 1. Fußballmannschaft ist aufgestiegen

1. Mannschaft des SV MillingenEine lange Leidenszeit in den Niederungen der Kreisliga B neigt sich dem Ende entgegen.

17 Jahre nach dem bitteren Abstieg aus der Kreisliga A sind unsere Fußballer bereits sechs Spieltage vor Saisonende nach einen 6:1-Heimsieg gegen den TuS Borth II nicht mehr von der Tabellenspitze zu verdrängen und haben sich hochverdient den Meistertitel und den "Wiederaufstieg" in die Kreisliga A gesichert. Nach einer enttäuschenden Saison 2006/2007 wurdem jetzt die Früchte der guten Trainingsarbeit des Trainers Wilhelm Wilbers eingefahren.

Wir wünschen unserer jungen Mannschaft viel Erfolg in der neuen Spielklasse, und wir sind sicher, dass sie bei dem vorhandenen Potential nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben wird.

 

24.02.2008 - Adalbert-Hoffmeier-Gedenkplakette für Heinz Wellesen

Der Vorstand des Stadtsportverbandes Rheinberg hat im Jahr 1996 beschlossen, in Erinnerung an seinen langjährigen, 1994 verstorbenen Vorsitzenden die Adalbert-Hoffmeier-Gedenkplakette zu verleihen.

Seit 1998 wurde dann in jedem Jahr die Plakette verliehen, mit der herausragende sportliche Leistungen, vorbildlicher Einsatz und Fair Play im und für den Sport im Sinne von Adalbert Hoffmeier gewürdigt werden.

Diese hohe Auszeichnung wurde jetzt Heinz Wellesen nach einem einstimmigen Vorstandsbeschluss des Stadtsportverbandes Rheinberg im Rahmen der Sportabzeichenverleihung verliehen.

Auszüge aus der Laudatio von Ulrich Glanz: 

InIlse Wellesen, Ulrich Glanz, Heinz Wellesen, Werner Lampatz, Burghard Kretschmer, Hans-Theo Mennicken meiner Funktion als Vorsitzender des SV Millingen habe ich heute die große Ehre, die Laudatio für Heinz Wellesen zur Verleihung der Adalbert-Hoffmeier-Gedenkplakette zu halten.

Heinz Wellesen, geboren im Alpsray, aber trotzdem ein Millinger Urgestein, trat im Jahr 1948 im zarten Alter von sieben Jahren dem SV Millingen bei. Für diese lange Vereinstreue wurde ihm erst vor wenigen Tagen die Goldene Ehrennadel mit der Zahl „60“ verliehen.

Und er hat sehr viel bewegt in den langen Jahren seiner Mitgliedschaft in unserem Verein, wobei er in den ersten Jahre noch nicht sonderlich in Erscheinung getreten ist.

Das änderte sich aber schlagartig im Januar 1961, als die Tischtennisabteilung des SV Millingen gegründet wurde. Heinz Wellesen war einer der Gründungsmitglieder und 1. Abteilungsleiter, bis er nach mehr als 11-jähriger Amtszeit 1972 seinem Nachfolger Platz machte.

Aber schon Mitte 1978 wurde er wieder zum Abteilungsleiter unserer Tischtennisabteilung gewählt, bis er 1987 wegen beruflicher Veränderungen das Amt nicht mehr ausüben konnte.

Aber aller guten Dinge sind drei: Im Jahr 1996 wurde er nochmals zum Abteilungsleiter gewählt, und dieses Amt führt er bis heute aus.

Heinz Wellesen ist mittlerweile insgesamt 32 Jahre an der Spitze der Millinger Tischtennisabteilung und damit auch Vorstandsmitglied im Gesamtverein, und ich persönlich hoffe, das er seinen angedachten Rücktritt noch etwas oder etwas mehr nach hinten schiebt.

Aber auch der damalige Tischtenniskreis Moers wurde sehr schnell auf den aufstrebenden Vereinsfunktionär aufmerksam. Von November 1961 bis Mitte 72 war er dort Jugendwart und anschließend bis 1988 2. Vorsitzender des Tischtenniskreises Moers und damit auch sein Vertreter bei den Bezirks- und Verbandstagungen.

Der SV Millingen hat Heinz Wellesen aber nicht nur den Aufbau der Tischtennisabteilung, sondern noch viel mehr zu verdanken. Er ist Architekt, und da lag es nahe, ihm die Leitung der verschiedenen Bauvorhaben bei uns auf der Platzanlage zu übertragen.

1983 wurde unter seiner Regie das Clubheim fertiggestellt, zwei Jahre später folgte der Umbau des städtischen Umkleidegebäudes und wiederum ein Jahre später war viel früher als erwartet der erste Spatenstich für unseren zweiten Fußballplatz, der dann 1988 eingeweiht wurde.

Aber auch in diesen Tagen ist Heinz Wellesen sehr gefragt. Es sind dringend jede Menge Reparaturarbeiten im inzwischen in die Jahre gekommenen Vereinsheim nötig, und die stehen, wie könnte es anders sein, selbstverständlich unter der Leitung von Heinz Wellesen.

Zum Foto:

Hohe Auszeichnung für Heinz Wellesen
Nach der Verleihung der Adalbert-Hoffmeier-Gedenkplakette stellen sich dem Fotografen
von links nach rechts:

Ilse Wellesen, Ulrich Glanz, 1. Vorsitzender des Stadtsportverbandes und des SV Millingen, Heinz Wellesen, Werner Lampatz, 2. Vorsitzender des Stadtsportverbandes, Burghard Kretschmer, Geschäftsführer des Stadtsportverbandes, Hans-Theo Mennicken, Bürgermeister der Stadt Rheinberg

 

15.02.2008 - Jahreshauptversammlung 2008 des SV Millingen
 
vorne v.l.n.r.: G. und Walter Weyhofen, H. ten Elsen, Willi Weyhofen, hinten v.l.n.r.: F. Lönneker, F. Berkels, G. Emmerichs, H. Wellesen, K.-H. Weyhofen, K. Hausmann, U. Glanz, J. SchumacherGewohnt harmonisch verlief die Jahreshauptversammlung des SV Millingen, in deren Verlauf Heinrich ten Elsen, Karl Hausmann, der Tischtennisabteilungsleiter Heinz Wellesen, der ehemalige Vorsitzende Johannes Schumacher und die Brüder Walter, Willi, Karl-Heinz und Gerhard Weyhofen für ihre 60-jähige Vereinsmitgliedschaft die Goldene Ehrennadel mit der Zahl „60“ erhielten. Auf eine 50-jährige Vereinszugehörigkeit blicken Fritz Lönneker und Friedhelm Berkels zurück, die hierfür mit der Goldenen Ehrennadel des SV Millingen ausgezeichnet wurden. Die Silberne Ehrennadel für ihre 25-jährige Vereinstreue bekamen Frank Peerenboom, Nadine Lönneker, Thorsten Weißenfels, Stefan Waschipki, Wolfgang Thomsen-Boyens, Torsten Höpken, Johannes Coenen und der 1. Vorsitzende Ulrich Glanz.

Bei den turnusmäßigen Neuwahlen bestimmten die mehr als vierzig anwesenden Vereinsmitglieder Wolfgang Allhoff einstimmig zum neuen 2. Vorsitzenden, der damit die Nachfolge von Hermann Schumacher antritt, der sechs Jahre im Amt war. Auch die weiteren Wahlen erfolgten samt und sonders einstimmig. Wilhelm Weihofen ist fortan in doppelter Funktion im Vorstand tätig. Er wurde zum Geschäftsführer gewählt und als Schriftführer bestätigt. Neuer Beauftragter für die Öffentlichkeitsarbeit wurde Sven Maas, Angelika Glanz bleibt Breitensportbeauftragte und Jörg Dannhorn Beisitzer.

Eine ganz wichtige Entscheidung ist dann auch noch gefallen. Der SV Millingen hat demnächst eine Leichtathletikabteilung. Die Versammlung votierte sehr zur Freude des komplett erschienenen potentiellen Abteilungsvorstandes einstimmig für die Eigenständigkeit der Leichtathletikgruppe, die bislang der Breitensportabteilung angeschlossen war.

Ein Antrag von Hermann Hückels auf eine Beitragserhöhung für die Erwachsenen wurde hingegen auf Vorschlag des Vorstandes abgelehnt, da die finanzielle Situation des SV Millingen weitaus besser ist als noch Mitte des vergangenen Jahres befürchtet wurde.


Zum Foto:

Ehrung der Jubilare beim SV Millingen:

vordere Reihe v.l.n.r.
Gerhard Weyhofen, Walter Weyhofen, Heinrich ten Elsen, Willi Weyhofen

hintere Reihe v.l.n.r.
Fritz Lönneker, Friedhelm Berkels, der Hauptkassierer Guido Emmerichs, Heinz Wellesen, Karl-Heinz Weyhofen, Karl Hausmann, der 1. Vorsitzende Ulrich Glanz, Johannes Schumacher

Weitere Fotos finden Sie in unserer Galerie.

 

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